22.01.2021

Umbau und Sanierung Turnhalle Mettlen

Im Rahmen der koordinierten Massnahmenplanung Schule ist die Sanierung der Turnhalle Mettlen (Baujahr 1969) vorgesehen. Die Turnhalle Mettlen ist in die Jahre gekommen und weist einen allgemein schlechten baulichen Zustand auf.

Nebst den Wasserleitungen ist vor allem der Innenausbau (Böden, Wände, Decken, Einbau­schränke, Elektroinstallationen, Sanitärapparate etc.) in einem schlechten Zustand oder entspricht nicht den heutige Anforderungen in Bezug auf Brandschutz, Behin­dertengerechtigkeit, Sicherheit etc. Heute darf die Doppelturnhalle aufgrund der aktuellen Brandschutzauflagen lediglich mit maximal 20 Personen belegt werden.

Sanierung zwingend notwendig
Aus Kostengründen wurde in den vergangen Jahre die Sanierung der Turnhalle Mettlen jeweils aus dem Budget gestrichen bzw. vorschoben. Dies unter anderem auch wegen den koordinier­ten Massnahmenplanung Schule, welche andere Projekte aus schulbetrieblicher Sicht prioritär behandelte. Mit der Sanierung der Turnhalle Mettlen werden längst fällige werterhaltende und sicherheitsrelevante Massnahmen umgesetzt.

Erläuterung zum Bauprojekt
Das Bauprojekt wird unter Berücksichtigung der aktuell gesetzlichen Auflagen geplant. Grundsätzlich bleiben bestehende und intakte Bauteile, sofern langfristig sinnvoll, erhalten.

Folgende Massnahmen sind in der Planung berücksichtigt:

  • Massnahmen Mittagstisch
  • Gesamterneuerung des Innenausbaus der Garderoben, Duschen und Toilettenanlage
  • Komplettersatz der sanitären Einrichtung
  • Komplettersatz der Elektroinstallation
  • Neues Schliesssystem
  • Sanierung der Schmutz- und Regenwasserleitungen
  • Modernisierung der Uhren- und Gonganlage
  • Erneuerung der Lüftung
  • Ersatz des Turnhallenbodens
  • Ersatz der Aussentüren und Tore
  • Ersatz der Fenster Turnhalle
  • Dämmung Dach

Nebst den oben beschriebenen Massnahmen müssen hauptsächlich folgende kostentreibende Aspekte im Projekt berücksichtigt werden:

  • Erdbebenertüchtigung
  • BASPO-Normen (Blendschutz, Turnhallenboden etc.)
  • Behindertengerechtigkeit (Toiletten, Duschen und Zugangsrampen UG und EG etc.)
  • Brandschutz (Sicherheitsbeleuchtung, Brandschutztüren, Fluchtwege etc.)
  • Schadstoffsanierung
  • Sicherheit (Absturzsicherung/Geländer etc.)
  • AMOK / EVAK

Betrieb während der Bauzeit
Die Sanierungsarbeiten müssen aufgrund des laufenden Schulbetriebs in drei Etappen (2021, 2022 und 2023) und mehrheitlich während den Sommerschulferien erfolgen. Pro Etappe ist mit bis zu acht Wochen Bauzeit zu rechnen. Nach Vollendung der ersten Etappe kann der Mittagstisch auch während der zweiten und dritten Etappe betrieben werden. Sportunterricht hingegen kann während den Bauphasen in der Turnhalle Mettlen nicht angeboten werden.

Mögliche Subventionen
Vorabklärungen haben ergeben, dass schätzungsweise bis zu ca. Fr. 200‘000.00 Fördergelder vom Sportfond und ProKilowatt zu rechnen ist.

Kosten
Die Kosten für die Sanierung der Turnhalle Mettlen belaufen auf Fr. 2‘639‘000.00 (inkl. MwSt.).

GrundstückFr. 2’500.00
VorbereitungsarbeitenFr. 219’100.00
GebäudeFr. 2‘244‘000.00
Umgebung      Fr. 22‘000.00
BaunebenkostenFr. 39‘000.00
Unvorhergesehenes/RundungFr. 112‘400.00
Total inkl. 7.7% MwSt.Fr. 2‘639‘000.00

Ausgaben sind gebunden
Das Projekt umfasst praktisch ausnahmslos werterhaltende und gesetzlich geforderte Massnah­men. Sie sind als gebunden im Sinne von § 103 Gemeindegesetz (GG) zu bezeichnen.

Einige wenige Bauteile sind nicht gebunden und betragen Fr. 55’000.00 und gehen zu Lasten der Ausgabenkompetenz des Gemeinderates.

Folgekosten
Die jährlichen Folgekosten betragen rund Fr. 175’000.00.

Link zum Gemeinderatsbeschluss Umbau und Sanierung Turnhalle Mettlen



Totalrevision der kommunalen Polizeiverordnung vom 18. Juni 2002

Die aktuelle Polizeiverordnung der Gemeinde Pfäffikon wurde am 18. Juni 2002 vom Gemeinderat erlassen. Sowohl in Bezug auf das übergeordnete Recht wie auch inhaltlich entspricht die Polizeiverordnung nicht mehr den heutigen Anforderungen. Seit 2015 gehört die Gemeinde Pfäffikon zum Polizeiverbund Fehraltorf – Pfäffikon – Russikon. Durch die bestehende Zusammenarbeit mit den Nachbargemeinden sollen die Polizeiverordnungen möglichst vereinheitlicht werden. Aus diesen Gründen ist eine Totalrevision angezeigt.

Wichtigste Änderungen:

  • Die neue Polizeiverordnung wurde dahingehend überarbeitet, das neue Regelwerk möglichst zu entschlacken und keine Regelungen zu wiederholen, die bereits im übergeordneten Recht, auf Stufe Bund und Kanton, definiert sind. Die neu gestaltete Polizeiverordnung kann dadurch von 55 auf 36 Artikel gekürzt werden.
  • Im Interesse eines einheitlichen Vollzugs sollen die Polizeiverordnungen der drei Gemeinden der Kommunalpolizei Region Pfäffikon möglichst gleich lauten. Die vorliegende Fassung basiert auf einer gemeinsam erarbeiteten Grundlage und trägt diesem Anliegen Rechnung.
  • Mit der Aufnahme eines Artikels zur Videoüberwachung im öffentlichen Raum wird die gesetzliche Grundlage geschaffen, den in den letzten Jahren vermehrt auftretenden Vandalenakten zu entgegnen, Beschädigungen von Sachen und Einrichtungen einzudämmen, die Aufklärung von Straftaten zu erleichtern und die öffentliche Sicherheit und Ordnung besser zu wahren.
  • Bei der Verunreinigung des öffentlichen Grundes durch illegale Abfallentsorgung (Littering) sollen die Behörden und die Polizei künftig über griffige Bestimmungen verfügen.

Der Gemeinderat bittet die Stimmbürgerinnen und Stimmbürger der Vorlage an der Gemeindeversammlung vom 29. März 2021 zuzustimmen.

Link zum Gemeinderatsbeschluss Totalrevision Polizeiverordnung


Freundliche Grüsse

Bennie Lehmann, Gemeindeschreiber-Stellvertreter