Übergangsregelung für Monatszeitung PfäffikerIN
Nachdem die Gemeindeversammlung den Antrag auf Vertragsverlängerung mit dem PfäffikerIN zurückgewiesen hat und der aktuelle Vertrag Ende letzten Jahres ausgelaufen ist, hat der Gemeinderat mit der Verlegerin nach einer Übergangslösung gesucht. Es konnte eine zweijährige Vertragsverlängerung zu rund 63'000.-- Franken pro Jahr vereinbart werden. In der Zwischenzeit wird das Konzept überprüft und danach werden Offerten eingeholt.
Am 30. November 2009 hat die Gemeindeversammlung den Antrag des Gemeinderates zurückgewiesen. Dieser wollte die Zusammenarbeit mit der PfäffikerIN um weitere fünf Jahre verlängern. Die Rückweisung wurde mit der Begründung beschlossen, dass die Rechnungsprüfungskommission eine Vertragsverlängerung für nur zwei Jahre wünschte, die Kostensteigerung als zu stark und zu wenig transparent empfunden wurde und für die Herausgabe einer Monatszeitung auch Konkurrenzofferten eingeholt werden müssten.
Gemeinderat und Verlegerin haben in der Zwischenzeit die Situation analysiert. Weil der Vertrag Ende letzten Jahres ausgelaufen ist und die PfäffikerIN trotzdem noch erscheinen soll, wurde nach einer Übergangsregelung gesucht. Gemeinderat und Schellenberg Druck AG haben sich auf eine zweijährige Vertragsverlängerung geeinigt. Die Kosten wurden auf Fr. 63'148.-- pro Jahr festgelegt. Der Gemeinderat hat den Kredit für zwei Jahre in eigener Kompetenz bewilligen können. Damit ist gewährleistet, dass in Ruhe das Konzept für die Herausgabe der Monatszeitschrift evaluiert und Konkurrenzofferten eingeholt werden können. Für diese Arbeiten hat der Gemeinderat eine kleine Arbeitsgruppe gebildet. Ihr sollen auch Vertreter des Verkehrsvereins, des Gewerbevereins, der IG Sport und der IG Kultur angehören. Der Gemeinderat hat sich zum Ziel gesetzt, der Gemeindeversammlung im ersten Halbjahr 2011 eine neue Vorlage zu unterbreiten.
Internes Kontrollsystem einführen
Der Gemeinderat hat beschlossen, ein internes Kontrollsystem aufzubauen, um Risiken in der Verwaltungstätigkeit rechtzeitig erkennen und minimieren zu können. In einem ersten Schritt haben die Mitarbeitenden und ausgewählte Behördenmitglieder alle Arten von Risiken aufgelistet. Eine verwaltungsinterne Arbeitsgruppe hat sie anschliessend gesichtet und priorisiert. Die entstandene Liste soll in den nächsten Monaten abgearbeitet werden. In einer ersten Etappe werden nun die Organisationsgrundlagen für grosse Projekte der Gemeinde durchleuchtet, bei der Sozialhilfe die Gefahr von nicht zustehenden, finanziellen Leistungen analysiert und wichtige Prozesse und Abläufe in allen Verwaltungsabteilungen geklärt und katalogisiert. Die Arbeitsgruppe wird von der Firma Publics, Nänikon/Uster, begleitet. Die Kosten dieser ersten Etappe belaufen sich auf rund 20'000.-- Franken.
Kurz notiert
Das Los 13 der amtlichen Vermessung Pfäffikon wurde abgerechnet. Es sind Mehrkosten von rund 54'000.-- Franken entstanden, weil die bisherigen Vermessungsgrundlagen völlig veraltet waren. Die Mehrkosten sind durch Mehrleistungen begründet und vom Kanton genehmigt.
Die Gemeindeversammlungsdaten für das Jahr 2010 lauten: 22. März, 14. Juni, 20. September, 29. November.
Pfäffikon, 25. Januar 2010




