Dorfsaal
Führt Dorfsaal zu Steuererhöhung?
Der Gemeinderat stellt aufgrund der öffentlichen Diskussion im Zusammenhang mit dem Projektierungskredit für das Kesselhaus fest, dass bezüglich Kosten und Finanzierung des Dorfsaales Unklarheiten bestehen bzw. falsche Behauptungen aufgestellt werden. Deshalb nachfolgend nochmals die wichtigsten Fakten:
- Ende November wird nur über einen Planungskredit abgestimmt.
- Die Detailplanung wird zeigen, was der Dorfsaal effektiv kosten wird und wie er finanziert werden soll. Im Moment liegt nur eine Kosten-Schätzung von 7,0 bis 8,5 Mio. Franken vor.
- Es steht keine Steuererhöhung zur Diskussion. Der Gemeinderat beantragt an der Budget-Gemeindeversammlung eine Reduktion des Steuerfusses um 2 % für das Jahr 2010. Ausserdem hat er sich zum Ziel gesetzt, den Dorfsaal ohne Steuererhöhung zu realisieren.
- Gemäss den gesetzlichen Bestimmungen müssen die Gemeinden jährlich 10 % ihrer Investitionen bzw. des Restwertes der einzelnen Objekte (Gebäude, Strassen, Werkleitungen etc.) wieder über die laufende Rechnung abschreiben. Auch beim Dorfsaal wird dies vor allem in den ersten 10 Jahren zu hohen Abschreibungsbeträgen führen. Die strenge gesetzliche Regelung hat den Vorteil, dass sich Gemeinden nicht überschulden können und die laufende Rechnung nach 5 bis 10 Jahren wieder entlastet ist.
- Die Gemeinde schreibt für alle Investitionen jährlich etwa 3,0 Mio. Franken ab. Darin wird inskünftig auch der Dorfsaal enthalten sein.
- Die Betriebskosten (Unterhalt und Personal) werden auf Fr. 340'000.-- geschätzt. Dieser Wert entspricht einer vorgeschriebenen Formelberechnung.
Auch hier muss die Detailplanung zeigen, wie hoch die effektiven Kosten sein werden.
Gemeinderat Pfäffikon




